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LOCATION:Am Fleth 43, 25348 Glückstadt
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Ritter, Burgen, schöne Fräulein.
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Wie das Mittelalter ins Kinderzimmer kam.=0D=0A=0D=0ADie Ausstellung, „Ritter, Burgen, schöne Fräulein. Wie das=0D=0AMittelalter ins Kinderzimmer kam und sich bis heute darin hält“=0D=0Auntersucht, wie sich Mittelalterbilder über einen Zeitraum von rund=0D=0A200 Jahren in Kindheit, Spiel und populärer Kultur eingeschrieben=0D=0Ahaben. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Ritter, Burgen,=0D=0ATurniere, Belagerungen und höfische Figuren seit dem späten 18.=0D=0AJahrhundert zu den beständigen Bildwelten des Kinderzimmers gehören.=0D=0ADie Präsentation verbindet damit eine kulturhistorische Perspektive=0D=0Aauf Spielzeuggeschichte mit der Frage, welche Vorstellungen Kinder und=0D=0AErwachsene bis heute mit dem Mittelalter verbinden. Im Zentrum stehen=0D=0Anicht nur Objekte, sondern auch die Traditionslinien der oft=0D=0Averklärten und romantisierten Mittelalter-Rezeption: Mythen und=0D=0ASagen, Abenteuerromane, Comics und Filme bis hin zu Spielfiguren,=0D=0ABurgmodellen und Rollenspielrequisiten.=0D=0AInhaltlich zeigt die Ausstellung des Hessischen Puppen- und=0D=0ASpielzeugmuseum Hanau-Wilhelmsbad, wie sich diese Mittelalterbilder in=0D=0AMaterial, Form und Erzählweise wandelten: von Holzschwertern, Pfeil=0D=0Aund Bogen über Zinnfiguren und selbstgebaute Burgen des 19.=0D=0AJahrhunderts bis zu Aufstellfiguren aus Gips, Leimmasse und seit den=0D=0A1950er Jahren Kunststoff.=0D=0AAuch die Diskrepanz in den Geschlechterrollen wird beleuchtet:=0D=0AEinerseits männlich geprägtes Rittertum und Heldenbilder, hier=0D=0Ainsbesondere der Kampf zwischen Gut und Böse, andererseits die nur=0D=0Arandständig, passiv vorkommenden weiblichen Figuren. Die Ausstellung=0D=0Abietet damit einen niederschwelligen, nostalgischen Zugang für=0D=0AFamilien, der rasch durch einen reflektierten Blick auf populäre=0D=0AGeschichtsbilder und Geschlechterrollen erweitert wird. Der Aus- und=0D=0AEinblick auf die anhaltende Attraktivität des Mittelalters, das sich=0D=0Ain der Gegenwart zudem mit Fantasy- und Science-Fiction-Elementen=0D=0Avermengt, schließt den Rundgang ab.=0D=0ABegleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm=0D=0Amit Vorträgen, Führungen, Workshops und Theater.=0D=0AFür die finanzielle Unterstützung der Ausstellung danken wir ganz=0D=0Aherzlich der Thomas Agerholm Stiftung, der Georg-Plate Stiftung und=0D=0Adem Verein der Freunde und Förderer des Detlefsen-Museums e.V. und=0D=0Afür die Leihgaben und fachliche Unterstützung danken wir David=0D=0AKühner, Dr. Victoria Asschenfeldt und Dr. Ortwin Pelc.=0D=0A
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