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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Wissenschaft unter Druck: Erfahrungen aus den USA
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Die Reihe "Wissenschaft unter Druck" nimmt aktuelle Gefahren für=0D=0AWissenschaft in den Blick. Die Vorträge fragen nach den Bedingungen=0D=0Ades Funktionierens von Wissenschaft in demokratischen Gesellschaften=0D=0Aund will Potenziale ihrer Resilienz freilegen.=0D=0A=0D=0AGute Wissenschaft lebt von kritischem Denken und offenem Austausch.=0D=0ADoch zunehmend lässt sich etwas anderes beobachten: Nicht einzelne=0D=0Awissenschaftliche Ansichten und Theorien werden mit Argumenten=0D=0Akritisiert, sondern Wissenschaft insgesamt wird politisch für=0D=0Airrelevant gehalten, als einseitig dargestellt und ideologisch=0D=0Abekämpft. Das zeigen Entwicklungen in Belarus, Ungarn sowie den=0D=0AVereinigten Staaten - und auch in Deutschland werden solche Stimmen=0D=0Alauter.=0D=0A=0D=0A"Es ist doch längst klar: Alle Zukunftsfragen, die wir heute=0D=0Adiskutieren, lassen sich nur mit Wissenschaft bewältigen," sagt=0D=0AProfessor Dr. Cornelius Borck, der das Studium Generale gemeinsam mit=0D=0ADr. Birgit Stammberger organisiert. "Sonst regieren pure Macht und=0D=0Avermeintliche Sachzwänge - und damit ist schon gesagt, dass=0D=0AWissenschaft frei sein muss: Wissenschaftsfreiheit ist nicht einfach=0D=0Anur Meinungsfreiheit, sondern sie braucht die argumentative=0D=0AAuseinandersetzung im kritischen Dialog."=0D=0A=0D=0AVor diesem Hintergrund nimmt die Vorlesungsreihe "Wissenschaft unter=0D=0ADruck" im Studium Generale der Universität zu Lübeck aktuelle=0D=0AGefahren für Wissenschaft in den Blick. Wissenschaftlerinnen und=0D=0AWissenschaftler aus den Bereichen Soziologie, Politikwissenschaft,=0D=0APhilosophie und Kulturwissenschaften diskutieren Fragen wie: Was=0D=0Abedeutet Freiheit der Wissenschaft? Welche Rolle spielt Wissenschaft=0D=0Afür demokratische Prozesse? Welchen Gefahren sind Wissenschaften=0D=0Aheute in Deutschland ausgesetzt? Und wie können sie widerstandsfähig=0D=0Ableiben, um zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen?=0D=0A=0D=0ADie Vorträge beleuchten aus verschiedenen Perspektiven, wie=0D=0Apolitischer und gesellschaftlicher Druck wissenschaftliche Arbeit=0D=0Aprägt. Zugleich geben sie Einblicke in konkrete Erfahrungen aus=0D=0Aunterschiedlichen Ländern - etwa aus Belarus und den USA.=0D=0A=0D=0ADie Vorlesungsreihe richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt=0D=0Aist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.=0D=0A
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