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LOCATION:Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Tölzer Knabenchor
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Vor genau 70 Jahren gründete Gerhard Schmidt-Gaden den Tölzer=0D=0AKnabenchor, der von ihm bis 2016 musikalisch geleitet wurde und heute=0D=0Azu den berühmtesten und erfolgreichsten Knabenchören der Welt=0D=0Azählt. Nach längerer Krankheit ist Gerhard Schmidt-Gaden am 19.=0D=0AApril 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. Das Konzert findet zu=0D=0Aseinem Gedenken statt.=0D=0A=0D=0A»Lieber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet.=0D=0AHabe ich nun wirklich heilige Musik gemacht, oder doch vermaledeite=0D=0AMusik?«, schrieb Gioachino Rossini in die Partitur seiner »Petite=0D=0Amesse solennelle«. Heutzutage ist vor allem die Bearbeitung für Chor=0D=0Aund Orchester bekannt, doch eigentlich hatte der Komponist eine=0D=0Adeutlich kleine Besetzung im Kopf.=0D=0A=0D=0ADie später entstandene Orchesterfassung kostete Rossini einige=0D=0AÜberwindung und diente vor allem einem Zweck: seine ursprünglich=0D=0A»kleine« Messe mit ihren »paar Singstimmen« vor allzu pompösen=0D=0ABearbeitungen durch Adolphe Sax oder Hector Berlioz zu bewahren. Die=0D=0AErstfassung offenbart eine innige, facettenreiche Klangsprache. Das=0D=0Azeigt sich bereits an der Chorbesetzung: Nicht nur ist das=0D=0AVokalensemble klein gehalten, die Singstimmen bestanden zudem aus=0D=0AFrauen, Männern und Kastraten. Begleitet werden sie ausschließlich=0D=0Avon zwei historischen Klavieren und einem Harmonium.=0D=0A=0D=0ADie farbenreichen Nuancen der Partitur wird durch die=0D=0Akammermusikalische Besetzung und der spezielle Klang historischer=0D=0AInstrumente hervorgehoben. Getragen wird der Chor vom bald=0D=0Aprächtig-orchestralen, bald feinen, sich ätherisch mischenden Ton=0D=0Ader beiden französischen Konzertflügel aus der Mitte des 19.=0D=0AJahrhunderts sowie des historischen Harmoniums. Diese homogene=0D=0AOriginalbesetzung erlaubt es, Rossinis differenzierte dynamische=0D=0AAngaben nicht nur als Lautstärke, sondern als Ausdruck innerer=0D=0ABewegung zu realisieren: als Staunen, tiefe Ergriffenheit und=0D=0Ademütige Bitte – als Musik der Stille.=0D=0A=0D=0AWer diesen Klang erlebt, hört die »Petite messe solennelle« so, wie=0D=0ARossini sie erdacht hat: nicht als pompös-aufbrausende=0D=0AMesskomposition, gar als pathetische »Oper in der Kirche«, sondern=0D=0Aals sein ganz persönlicher, inniger Dank für ein erfülltes Leben.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0ATÖLZER KNABENCHOR Chor=0D=0A=0D=0ALYDIA TEUSCHER Sopran=0D=0A=0D=0ATERRY WEY Countertenor=0D=0A=0D=0AACO BIŠĆEVIĆ Tenor=0D=0A=0D=0ANIKLAS MALLMANN Bass=0D=0A=0D=0ACHRISTOPH HAMMER Klavier=0D=0A=0D=0ASHENGLONG LI Klavier=0D=0A=0D=0AJOACHIM DIESSNER Harmonium=0D=0A=0D=0ACHRISTIAN FLIEGNER Leitung=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0AGIOACHINO ROSSINI=0D=0APetite messe solennelle=0D=0A
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