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SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Lesung zum ersten Todestag von Günther Uecker
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Veranstaltung im Rahmen der Gedenkfeier anlässlich des ersten=0D=0ATodestages von Günther Uecker=0D=0A=0D=0AAm 10. Juni 2026 jährt sich erstmalig der Todestag Günther Ueckers,=0D=0Adessen Namen die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern trägt.=0D=0AGemeinsam mit dem Günther Uecker Institut lädt sie an diesem Tag ab=0D=0A19 Uhr zur Buchvorstellung in ihr Foyer ein. Die Stipendiat*innen des=0D=0AGünther Uecker Instituts Raha Golestani und Konstantin Schönfelder=0D=0Astellen ihr Buch "Im All der Zeichen. Der Semionaut Günther Uecker"=0D=0Avor.=0D=0A=0D=0ARaha Golestani und Konstantin Schönfelder fassen in ihrer=0D=0Ainterdisziplinär angelegten Studie Günther Ueckers Arbeitsweise in=0D=0AAnlehnung an den französischen Kunsttheoretiker und Kurator Nicolas=0D=0ABourriaud als Prozess "performativer Übersetzung" auf. Uecker agiert=0D=0Aihnen gemäß als Vermittler zwischen Welten und Medialitäten, was=0D=0Abesonders in seinem Druckzyklus „Huldigung an Hafez“ (2015)=0D=0Adeutlich wird. Darin tritt der Künstler in eine interkulturelle=0D=0Aästhetische ,Begegnung' mit der Lyrik des persischen Dichters Hafez=0D=0Aaus dem 14. Jahrhundert, zitiert und visualisiert diese. Diese=0D=0AVisualisierung ist alles andere als konventionell und als eine=0D=0APerformance zu begreifen, die sich auf drei Ebenen nachvollziehen=0D=0Alässt: sprachlich, medial und kulturell. In seiner performativen=0D=0APraxis vollzieht der Künstler damit, so die These von Golestani und=0D=0ASchönfelder, die von ihm selbst geforderte Wendung gegen eine=0D=0Aessentialisierende Festschreibung, die gerade im Umgang mit=0D=0A,exotischen' Symbolen und innerhalb postkolonialer Diskurse auch in=0D=0Ader Kunstwissenschaft wachsende Bedeutung erfährt.=0D=0A=0D=0ARaha Golestani (*1993) ist eine in Teheran geborene interdisziplinäre=0D=0AKünstlerin, Wissenschaftlerin und Kunstvermittlerin. Sie lebt in=0D=0AFrankfurt am Main. Golestani hat einen BFA in Malerei (Universität=0D=0ATeheran) und einen MA in Ästhetik (Goethe-Universität Frankfurt).=0D=0AIhr Masterstudium schloss sie 2022 mit einem Goethe Goes=0D=0AGlobal-Stipendium über die Kunst der persischen Diaspora ab. Derzeit=0D=0Aforscht sie mit einem Promotionsstipendium an der Goethe-Universität=0D=0Aüber die Verstrickungen von Exotismus und Selbstexotismus in der=0D=0Azeitgenössischen Kunst. Ihre kulturelle Arbeit umfasst Stationen am=0D=0AKulturinstitut Rooberoo Mansion in Zusammenarbeit mit dem=0D=0AGoethe-Institut in Teheran, dem Max-Planck-Institut für empirische=0D=0AÄsthetik und der Frankfurter Malschule.=0D=0A=0D=0AKonstantin Schönfelder (*1994) lebt als freier Autor in Frankfurt am=0D=0AMain. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft in Leipzig und=0D=0AWashington, D.C., folgte ein Master in Politischer Theorie an der=0D=0AFrankfurter Goethe-Universität. Parallel dazu durchlief er im Rahmen=0D=0Aeines Stipendiums eine journalistische Ausbildung. Er ist=0D=0Akünstlerischer Leiter des digitalen Kulturprojekts PRÄPOSITION, das=0D=0Aan einer neuen Inszenierung von Text und Sprache arbeitet. Sein=0D=0AEssay-Band „Gesellschaft Eine Insel“ gewann den Preis als eines=0D=0Ader "Schönsten deutschen Bücher" der Stiftung Buchkunst im Jahr=0D=0A2021. Seine weiteren Arbeiten umfassen literarische Radiofeatures für=0D=0Aden Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk sowie textliche=0D=0AVeröffentlichungen (Neue Rundschau, Reportagen Magazin etc.).=0D=0A=0D=0ADie Buchvorstellung ist kostenfrei und Teil der gemeinsamen Reihe von=0D=0AGedenkveranstaltungen am 10. Juni 2026. Diese Reihe startet um 15:00=0D=0AUhr im Staatlichen Museum Schwerin, wo u.a. die Ministerpräsidentin=0D=0AMecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, sowie der Sohn des=0D=0AKünstlers, Jacob Uecker, sprechen. Den Festvortrag hält Dr. Norbert=0D=0ALammert, ehemaliger Bundestagspräsident. Die musikalische Gestaltung=0D=0Aübernimmt Dirk Rothbrust. Veranstalter dieses Programmpunktes sind=0D=0Adas Günther Uecker Institut, die SSGK-MV / Staatliches Museum=0D=0ASchwerin und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und=0D=0AEuropaangelegenheiten MV sowie die Freunde des Staatlichen Museums=0D=0ASchwerin.=0D=0A=0D=0AUm 21:00 Uhr schließt im Schweriner Dom die Aufführung des=0D=0A30-minütigen Films "Lichtbogen - Günther Uecker und der Schweriner=0D=0ADom" an, der Ueckers Arbeit an den Domfenstern von 2017 bis zur=0D=0Alithurgischen Indienststellung im Jahr 2024 dokumentiert.=0D=0A=0D=0AAnmeldungen zum ersten Teil (15:00 Uhr) sind hier möglich:=0D=0Ahttps://www.guenther-uecker-institut.de/ehrung-guenther-ueckers-zum-ersten-todestag-am-10-juni-in-schwerin/=0D=0A=0D=0ABei den restlichen Veranstaltungen ist eine Anmeldung nicht notwendig.=0D=0A=0D=0A
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