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LOCATION:Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Ensemble Resonanz / Seth Parker Woods
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Ein musikalisches Manifest über Widerstand und Selbstbehauptung:=0D=0A»Gay Guerrilla« des Schwarzen, queeren Komponisten Julius Eastman.=0D=0AMusik als Haltung: radikal und kompromisslos. Lange überhört, ist=0D=0Adas Werk heute von neuer Dringlichkeit. Mit dem Cellisten Seth Parker=0D=0AWoods bringt das Ensemble Resonanz dieses Werk sowie weitere Stimmen=0D=0Azu Erinnerung, Verlust und Zusammenhalt auf die Bühne. »…because=0D=0Awithout blood there is no cause.«=0D=0A=0D=0AEastman (1940–1990) war Komponist, Performer und eine radikale=0D=0AAusnahmefigur im New York der 1970er und 80er Jahre. Als Schwarzer und=0D=0Aqueerer Künstler verband er Minimal Music mit politischer Schärfe.=0D=0ASeine Werke tragen Titel wie »Evil Nigger«, »Crazy Nigger« oder=0D=0A»Gay Guerrilla« – Begriffe, die er bewusst als Konfrontation=0D=0Asetzt. Für Eastman bezeichnete »Guerrilla« jemanden, der bereit=0D=0Aist, für eine Überzeugung alles einzusetzen. In Verbindung mit=0D=0A»gay« wird daraus eine Haltung: Sichtbarkeit als Widerstand und=0D=0ASelbstbehauptung zugleich.=0D=0A=0D=0ASeine Musik arbeitet mit Wiederholung und Verdichtung. Sie entwickelt=0D=0Asich in langen Bögen, hält Zustände fest und entzieht sich jeder=0D=0AAuflösung – insistierend, körperlich, ohne Ausweg. In der=0D=0AInterpretation von Seth Parker Woods gewinnt »Gay Guerrilla« eine=0D=0Aunmittelbare Präsenz: ein musikalischer Prozess, der sich Schicht=0D=0Afür Schicht aufbaut, Raum beansprucht und nicht mehr zurückweicht.=0D=0A=0D=0AUm dieses Zentrum entsteht ein Spannungsfeld unterschiedlicher=0D=0APerspektiven auf Erinnerung, Identität und Verlust: Chinary Ungs=0D=0A»Khse Buon«, nahezu zeitgleich entstanden, reagiert auf Krieg und=0D=0Akulturelle Zerstörung in Kambodscha. Jessie Montgomerys »Divided«=0D=0Astellt Fragen nach Zusammenhalt in einer zerrissenen Gegenwart. Werke=0D=0Avon Pēteris Vasks und Edward Elgar eröffnen Momente des Innehaltens=0D=0Aund der stillen Verdichtung.=0D=0A=0D=0ASo entsteht ein Konzert, das historische Erfahrungen mit der Gegenwart=0D=0Averbindet – zwischen Trauer, Widerstand und der Frage nach=0D=0AGemeinschaft.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0AENSEMBLE RESONANZ Kammerorchester=0D=0A=0D=0ASETH PARKER WOODS Violoncello=0D=0A=0D=0ABARBARA BULTMANN Dirigentin=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0APAULINE OLIVEROS=0D=0AOut of the Dark=0D=0A=0D=0ACHINARY UNG=0D=0AKhse Buon=0D=0A=0D=0APĒTERIS VASKS=0D=0ATrīs skatieni (Drei Blicke)=0D=0A=0D=0AJESSIE MONTGOMERY=0D=0ADivided für Violoncello und Streichorchester=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0AEDWARD ELGAR=0D=0AElegy op. 58=0D=0A=0D=0AJULIUS EASTMAN=0D=0AGay Guerrilla=0D=0A
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