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LOCATION:Willy-Brandt-Straße 1, 21335 Lüneburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Ausstellung "Ein Tatort: Bergen-Belsen"
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Täterschaft und Tatbeteiligung sind heute in der deutschen=0D=0AGesellschaft vergleichsweise wenig diskutierte Themenfelder. Eine=0D=0AAuseinandersetzung damit ist jedoch für das Begreifen der=0D=0ANS-Geschichte und für die Beschäftigung mit den begangenen=0D=0AVerbrechen unerlässlich. Aber auch weil heute rechtsextremistisches=0D=0AGedankengut wieder zunimmt, ist es wichtig, sich damit zu=0D=0Abeschäftigen: Mit den Tätern, ihrem Hintergrund und Motivationen und=0D=0Amit den beteiligten Institutionen. Die Geschichte von Bergen-Belsen=0D=0Azeigt, welche Folgen Rechtextremismus, Ausgrenzung und Antisemitismus=0D=0Ahaben können.=0D=0A=0D=0AWORUM GEHT ES?=0D=0A=0D=0AWährend der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945 wurden Menschen=0D=0Averfolgt, in Lager verschleppt und ermordet. Bergen-Belsen war ein=0D=0AKriegsgefangenenlager und ein Konzentrationslager. Hier starben mehr=0D=0Aals 70 000 Menschen an Misshandlungen, Krankheiten und Hunger.=0D=0A=0D=0A =0D=0A=0D=0AZuständig für das Kriegsgefangenenlager war die Wehrmacht. Das=0D=0AKonzentrationslager wurde von der SS betrieben. Zahlreiche Verbrechen=0D=0Awurden in den Lagern begangen. So wurden die Gefangenen des=0D=0AKriegsgefangenenlagers und die Häftlinge des Konzentrationslagers=0D=0Akatastrophal versorgt. Anfangs hatten sie keine Unterkünfte. Sie=0D=0Abekamen wenig Essen und Trinken und konnten sich nicht richtig=0D=0Awaschen. Krankheiten breiteten sich aus. Die Gefangenen und Häftlinge=0D=0Awurden zu schwerer Arbeit gezwungen. Viele wurden umgebracht.=0D=0AAn den Verbrechen war nicht nur das Personal der Lager beteiligt,=0D=0Asondern auch weitere staatliche und nichtstaatliche Institutionen. Die=0D=0AZivilbevölkerung billigte und unterstützte die Verbrechen. Ein=0D=0ASystem aus Lagern, Personen und Einrichtungen ermöglichte die=0D=0Asystematische Verfolgung und Ermordung. Das geschah in ganz=0D=0ADeutschland. Als ein Lager von vielen, die es im deutsch beherrschten=0D=0AEuropa gab, steht Bergen-Belsen beispielhaft für zahlreiche Tatorte=0D=0Aund für die Ermordung von Millionen Menschen.=0D=0A=0D=0ADIE AUSSTELLUNG „EIN TATORT: BERGEN-BELSEN“ FRAGT:=0D=0A=0D=0A	* Was sind die Gründe, solche Lager zu bauen und zu betreiben?=0D=0A	* Wer waren die Täter und Täterinnen?=0D=0A=0D=0A	* Wer hat bei den Verbrechen mitgemacht?=0D=0A	* Wer war verantwortlich?=0D=0A	* Was wollten die Täter und Täterinnen?=0D=0A	* Was dachten die Täter und Täterinnen?Wovon waren sie überzeugt?=0D=0A	* Warum hat die Zivilbevölkerung die Verbrechen unterstützt?=0D=0A	* Welche Rolle hatten Institutionen?=0D=0A=0D=0ADIE AUSSTELLUNG IST IM „DESIGN FÜR ALLE“ KONZIPIERT=0D=0A=0D=0A»Design für Alle« bedeutet, dass die Inhalte der Ausstellung für=0D=0Amöglichst viele Menschen zugänglich sind. Die Konzeption der=0D=0AAusstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit Expert_innen in eigener=0D=0ASache, die auf unterschiedliche Arten von inklusiven Inhalten=0D=0Aproﬁtieren.=0D=0A=0D=0ADIE AUSSTELLUNG „EIN TATORT: BERGEN-BELSEN“ BIETET:=0D=0A=0D=0A	* Texte in einfacher Sprache=0D=0A	* Videos in Deutscher Gebärdensprache=0D=0A	* Taktile Modelle an zentralen Punkten der Ausstellung=0D=0A	* Mit Rollstühlen unterfahrbare Ausstellungsmöbel=0D=0A	* Glossar mit Erklärungen zu schwierigen Begriffen=0D=0A	* Kontrastreiche Farben und gerade Kanten=0D=0Aim Hand- und Fußbereich zur besseren Orientierung für=0D=0Aseheingeschränkte und blinde Menschen=0D=0A	* Helle Farben und eine offene Gestaltung=0D=0A	* Begleitende App=0D=0A	* Leichte Sprache zum Hören und Lesen=0D=0A	* Eine audiodeskriptive Tour=0D=0A	* Alle Touren in der App können auch ohne Ausstellungsbesuch=0D=0Awahrgenommen werden=0D=0A=0D=0AFür Schulen & Gruppen:=0D=0A=0D=0A	* 25 Minuten Kurzführung für 25 Euro=0D=0A	* Tabletts mit der vorinstallierten Begleitapp=0D=0A=0D=0AAlle Sonderausstellungen sind im Eintritt für das Museum Lüneburg=0D=0Ainklusive.=0D=0A=0D=0A =0D=0A
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