BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.infomax-online.de/imxeventmanager/
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
TZURL:http://tzurl.org/zoneinfo-outlook/Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:69df4ba8a4c34
LOCATION:Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:NDR Elbphilharmonie Orchester / Johan Dalene / Jukka-Pekka Saraste
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:»Der Barde« nannte Jean Sibelius eine seiner vielen Sinfonischen=0D=0ADichtungen. Um was genau es in dem Stück geht, erfährt man nicht.=0D=0ANur eben, dass ein wandernder Dichter und Sänger im Mittelpunkt=0D=0Asteht, so wie er in vielen Legenden auch der nordischen Mythologie=0D=0Avorkommt. Und dieser Barde bekommt natürlich sein Instrument=0D=0Averpasst: die Harfe, die in Sibelius’ Partitur eine wichtige Rolle=0D=0Aspielt. Wahrscheinlich ging es Sibelius einfach um ein zeitloses=0D=0AKünstlerportrait – denn sind nicht auch er selbst und seine=0D=0AInterpreten im Grunde alles »Barden«?=0D=0A=0D=0AEiner davon ist sein Landsmann, der Finne Jukka-Pekka Saraste, der als=0D=0ADirigent zu den einfühlsamsten Sibelius-Barden der Szene gehört. Das=0D=0Ahat er beim NDR Elbphilharmonie Orchester in Aufführungen von dessen=0D=0ASinfonien eindrucksvoll bewiesen. Ganz ohne Sibelius geht’s nicht,=0D=0Aaber diesmal belässt der aktuelle Chef des Helsinki Philharmonic=0D=0AOrchestra es bei dem knapp achtminütigen Eröffnungsstück und widmet=0D=0Asich ansonsten einem absoluten Schwergewicht der russischen Romantik:=0D=0APiotr Tschaikowskys hochemotionaler »Pathétique«. Mit=0D=0Aleidenschaftlichen Klängen entrollt der Komponist in seiner letzten=0D=0Aund wahrscheinlich populärsten Sinfonie vor unseren Ohren ein=0D=0Agewaltiges musikalisches Panorama menschlicher Sorgen, Freuden, Leiden=0D=0Aund Hoffnungen. Bis das möglicherweise auch autobiografische Werk am=0D=0ASchluss tieftraurig in der Tiefe versinkt…=0D=0A=0D=0ADie Sechste von Tschaikowsky also hat ein emphatisches Ende – eine=0D=0AKategorie, die Thomas Adès in seinem Violinkonzert »Concentric=0D=0APaths« eigentlich vermeiden will. Denn entsprechend dem Titel ging es=0D=0Adem erfolgreichen Briten bei der Komposition 2005 um die Idee des=0D=0Aziellosen konzentrischen Kreisens um einen Mittelpunkt – und eben=0D=0Aohne Anfang und Ende. Das lässt sich in der linearen Kunstform Musik=0D=0Anatürlich nicht ganz realisieren, immerhin aber ist in diesem Fall=0D=0Amal der ausdrucksvolle mittlere Satz der längste und wichtigste des=0D=0AKonzerts. Mit über 1.000 Aufführungen weltweit ist es übrigens=0D=0Alängst zu einem Klassiker der Gegenwart geworden und fasziniert die=0D=0Agrößten Geiger:innen unserer Zeit – darunter den=0D=0Aschwedisch-norwegischen Überflieger Johan Dalene, dem man einen=0D=0Aungemein singenden Ton nachsagt. Eben ein echter »Barde«.=0D=0A=0D=0ABESETZUNG=0D=0A=0D=0ANDR ELBPHILHARMONIE ORCHESTER Orchester=0D=0A=0D=0AJOHAN DALENE Violine=0D=0A=0D=0AJUKKA-PEKKA SARASTE Dirigent=0D=0A=0D=0APROGRAMM=0D=0A=0D=0AJEAN SIBELIUS=0D=0ADer Barde op. 64=0D=0A=0D=0ATHOMAS ADÈS=0D=0AKonzert für Violine und Orchester op. 23 »Concentric Paths«=0D=0A=0D=0A- Pause -=0D=0A=0D=0APIOTR I. TSCHAIKOWSKY=0D=0ASinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«=0D=0A
URL;VALUE=URI:https://hamburgwhl.infomaxnet.de/standard_widget_de/e-ndr-elbphilharmonie-orchester-johan-dalene-jukka-pekka-saraste-1?eventDateId=30086163&widgetToken=22vcqFKw4GE.&
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20260416T200000
DTSTAMP:20260415T102616
END:VEVENT
END:VCALENDAR