St_ART der Begegnung, Erkundungen im Kreis, mobile KunstORTE, Kunstprojekt 3.0
Donnerstag, 24.09.2026 / 11:00 - 16:00 Uhr / Pinneberger Fahlt
- Freier Eintritt
St_ART der Begegnung
Erkundungen im Kreis_ mobile KunstORTE_KUNSTPROJEKT N0.3
„Erkundungen im Kreis…“ – ein Performance Projekt, veranstaltet vom Kulturwerk SH in Kooperation mit der Drostei.
Unscheinbare Orte des Alltags werden von vier KünstlerInnen inszeniert – sie laden ein, Orte der Empathie und Gemeinschaft zu bauen.
Unscheinbar wirken die Orte, die die KünstlerInnen für ihre Performances ausgewählt haben und doch sind die Themen, die sich mit der Bedeutung dieser Orte verbunden haben, aufgeladen mit wichtigen Themen des Zusammenlebens, die man an diesen Alltags-Orten nicht vermutet hätte. „mobile Ortserkundungen im Kreis“ heißt das vom Kulturwerk SH organisierte Kunstprojekt, das diesen Orten Aufmerksamkeit gibt und die Passanten ins Gespräch untereinander und mit den KünstlerInnen bringen möchte.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Anne Dingkuhn , Gagel, Brigitta Höppner, Florian Huber
St_ART der Begegnung
Erkundungen im Kreis_ mobile KunstORTE_KUNSTPROJEKT N0.3
„Erkundungen im Kreis…“ – ein Performance Projekt, veranstaltet vom Kulturwerk SH in Kooperation mit der Drostei.
Unscheinbare Orte des Alltags werden von vier KünstlerInnen inszeniert – sie laden ein, Orte der Empathie und Gemeinschaft zu bauen.
Unscheinbar wirken die Orte, die die KünstlerInnen für ihre Performances ausgewählt haben und doch sind die Themen, die sich mit der Bedeutung dieser Orte verbunden haben, aufgeladen mit wichtigen Themen des Zusammenlebens, die man an diesen Alltags-Orten nicht vermutet hätte. Das vom Kulturwerk SH organisierte Kunstprojekt, das diesen Orten Aufmerksamkeit gibt und die Passanten ins Gespräch untereinander und mit den KünstlerInnen bringen möchte.
In dem Kunstprojekt „St_ART der Begegnung, Erkundungen im Kreis“
werden keine Orte aus Stein gebaut oder besucht – es werden Orte besucht, die aus Erfahrungen der Fürsorge und des Miteinanders gebaut sind.
Cornelia Regelsberger, Kulturreferentin
In der Zeit vom 24.09. bis Anfang Oktober 2026 finden im Kreisgebiet Kunstpräsentationen an ungewöhnlichen Orten statt. Unter dem Oberbegriff „Erkundungen im Kreis“ zeigen die KünstlerInnen Anne Dingkuhn, Gagel, Brigitta Höppner und Florian Huber ihre Kunst außerhalb von Museen und Galerien – an unscheinbaren Orten – die sie jeweils zum zentralen Thema ihrer Performances machen. Zwischen Rathausplatz und Wald, inmitten der Fußgängerzone in Pinneberg, am Zauntor in Halstenbek, oder auf einer Wiese im Kreis Pinneberg sind sie an den angegebenen Terminen und Zeiten zu sehen. Die KünstlerInnen haben diese Orte bewusst gewählt, um die Aufmerksamkeit auf Dinge zu lenken, die hier bedeutsam sind und im Alltag nicht erkannt werden. Den Passanten ermöglichen die Performances überraschende Momente von Begegnungen und Austausch sowie das Nachdenken darüber, wie sie den Ort bisher in seiner Unscheinbarkeit erlebt haben. Im Mittelpunkt der vier verschiedenen „Erkundungen im Kreis“ stehen ungewöhnliche Requisiten: ein Stickrahmen, ein Rucksack, eine stilisierte Menschengruppe sowie eine durch die Künstlerin begehbarere durchsichtige Luftblase. Themen sind: tragbare Orte, die Begrenzung eines Ortes mit Zäunen, die Fürsorge bei Verlust von Orten und ein menschengroßer, begehbarer Ballon der als Ort der Performance zugleich Abgeschiedenheit und Verbundenheit ausdrückt.
Wie aber lassen sich unscheinbare Alltagsorte,
an denen man ohne Beachtung vorüber geht, als andere und aufgeladen mit Bedeutung wahrnehmen? Wie kann man den Betrachtungswinkel verschieben? Die vier KünstlerInnen haben darauf sehr unterschiedliche Antworten und Anregungen gefunden.
GAGEL
ART der Begegnung:
Faden Performance
DATUM: Donnerstag, 24.9.2026, von 11 – 16 Uhr
ORTE: an verschiedenen Orten in der Pinneberger Innenstadt, angefangen auf dem Drosteipplatz unter den Bäumen
BRIGITTA HÖPPNER
ART der Begegnung: Installation
DATUM: Freitag, 25.09.2026,
von 11 – 16 Uhr
ORTE: 1. Zauntor an der Seestrasse, Halstenbek Krupunder
2. Zaun/ Zauntor am Seegrabenweg, Halstenbek Krupunder, See
3. Zaun/Zauntor am Langkoppelweg, Halstenbek
FLORIAN HUBER
ART der Begegnung:
Stop and go Performance
DATUM: 10.10.2026
ORTE: 11 Uhr, Eingang Pinneberger Fahlt, gegenüber der S-Bahn Pinneberg
13 Uhr, Drostei Park
ANNE DINGKUHN
ART der Begegnung: Innen-Außen Performance
DATUM: Anfang Oktober, wird durch die Wetterlage bestimmt.
ORT: Dto.
ZEIT: Dto.
Aktuelle Informationen zum mobilen KunstORT im Kreis Pinneberg demnächst auf www.kulturwerk-sh.de +
Instagram: @kulturwerk_sh
Kunst hat in der Gegenwart die Aufgabe übernommen, die Wirklichkeit und das komplexe Wissen in die Gesellschaft zu vermitteln mit den ihr eigenen künstlerischen Mitteln: Kenntlich-machen, Wahrnehmung, Reflexion, Vermittlung – zugleich mit der Anregung zu Austausch und Diskussion. Das Projekt „Erkundungen im Kreis“ zeigt unbeachtete Orte und Themen, die zu vielfachen Diskussionen einladen. Es sind nicht-alltägliche Orte, die kurzen Momente der Aufmerksamkeit für etwas Neues und für neue Begegnungen schaffen. Es sind Momente, die durch uns selbst durch Empathie und Neugierde hervorgebracht werden und mit anderen Menschen geteilt werden können.
In dem Kunstprojekt „Erkundungen im Kreis“ werden keine Orte aus Stein gebaut oder besucht – es werden Orte besucht, die aus Erfahrungen der Fürsorge und des Miteinanders gebaut sind. Es ist ein Netz der Verbundenheit, welches im täglichen Leben von vielen Menschen immer wieder neu gebaut wird als Orte der Vergewisserung und der Gemeinschaft. „Gemeinsam Netze der Aufmerksamkeit und Empathie bauen“, dazu ermutigten die Kunstaktionen der Künstler und Künstlerinnen.
Eine leise Kunst zeigt sich hier, die zugleich intensiv ist und Verunsicherungen sowie Veränderungsmöglichkeiten anspricht! Lassen Sie sich als Beobachtende mitnehmen in diese zarten, versöhnenden und zugleich eigenwilligen und unterhaltenden Kunststücke – die KünstlerInnen freuen sich auf Begegnungen, auf Fragen und auf einen Austausch.
Das Projekt „Erkundungen im Kreis“ ist das dritte Kunstprojekt organisiert vom Kulturwerk SH zum Thema: künstlerische „Ortserkundungen“ in Kooperation mit der Drostei. Bei den vorausgegangenen Projekten standen feste Ausstellungs-Orte im Mittelpunkt. Im ersten ZOLLhaus Projekt im Jahr 2023 wurde das ehemalige Zollamt in Pinneberg von 24 KünstlerInnen als Kunstpalast inszeniert. Sie zeigten das leerstehende Gebäude in seiner ehemaligen Funktion, als Ort bürokratischen, staatlichen Handelns. Im zweiten Projekt im Jahr 2024, wurde ein leerstehendes Wohngebäude der Jugendbegegnungsstätte in Barmstedt mit den Mitteln der Kunst zu einem Erinnerungsort für die vormaligen BewohnerInnen.
kulturwerk sh
Alle Angaben ohne Gewähr.




