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LOCATION:Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Alles, was wir nicht erinnern
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Am Ende des von Nazi-Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs sind=0D=0Amehr als zwölf Millionen Deutsche auf der Flucht oder werden aus=0D=0Aihren Häusern vertrieben – ein kollektives Trauma, das bis heute in=0D=0Aden Familien nachwirkt. Es verbindet sich mit dem Schicksal von=0D=0AMillionen Geflüchteten unserer Tage und erhält durch den Krieg in=0D=0Ader Ukraine Aktualität.=0D=0A=0D=0AIm Januar 2020 macht sich die Autorin Christiane Hoffmann in Różyna=0D=0A(Rosenthal), einem Dorf in Niederschlesien, auf den Weg Richtung=0D=0AWesten. Zu Fuß geht sie die 550 km noch einmal nach, die ihr Vater=0D=0Aals Neunjähriger im Winter 1945 auf der Flucht vor der Roten Armee=0D=0Amit dem Treck seines Dorfes zurücklegte. Seine Flucht führte ihn=0D=0Aschließlich nach Wedel bei Hamburg.=0D=0A=0D=0AEmotionaler Ausgangspunkt des Weges der Tochter ist ihre Annäherung=0D=0Aan den vor kurzem verstorbenen Vater, dessen fehlende Erinnerung an=0D=0Adas Geschehen von damals ihr Leben geprägt hat. Es ist der Versuch,=0D=0Adie Auswirkungen des Fluchttraumas auf die nächsten Generationen zu=0D=0Abegreifen. Für die langjährige Auslandskorrespondentin und=0D=0Aderzeitige stellvertretende Regierungssprecherin ist es aber auch eine=0D=0AReise durch Europa in die gemeinsame Geschichte Deutschlands, Polens=0D=0Aund Tschechiens.=0D=0A=0D=0AIm Februar 2024 reist Regisseur Gernot Grünewald zusammen mit=0D=0AChristiane Hoffmann und dem polnischen Autor Jarosław Murawski nach=0D=0ARóżyna, um dokumentarisches Material für den Theaterabend in der=0D=0AGaußstraße zu sammeln. Sie sprechen mit Zeitzeugen und Nachfahren=0D=0Ader 1945 aus der Westukraine vertriebenen polnischen Familien, die=0D=0Aheute im Dorf und im Haus der Familie Hoffmann leben. Gemeinsam mit=0D=0Adem Team untersucht Videokünstler Jonas Plümke entlang der=0D=0AFluchtroute, wie sich diese gigantische Bevölkerungsverschiebung bis=0D=0Aheute in Menschen, Häusern und Landschaften abbildet.=0D=0A=0D=0AWir danken dem Historiker Dr. Andreas Kossert, der unser Projekt=0D=0Aberatend begleitet.=0D=0A
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